Swiss Epic

Schon die ganze Saison freute ich mich auf das Swiss Epic. Dieses Jahr wurde es sogar noch spezieller. Wir durften zweimal mit der Seilbahn an den Start hoch und hatten somit mehr Tiefenmeter als Höhenmeter… Dieses Jahr bin ich das Rennen mit Lukas Flückiger gefahren. Der Prolog startete in Zermatt auf dem Rothorn. Auf 3000 m.ü.M. direkt in eine Abfahrt zu starten war für beide eine Premiere und wir waren dem entsprechend nervös. Alles ging gut und wir hatten einen super Lauf. Dass es für den Sieg reicht hätte ich aber nicht gedacht. So nahmen wir die erste Etappe im Leadertrikot in Angriff. Nach ein paar Kilometern sind die ersten alle falsch gefahren. Alles wurde durcheinander gemischt und niemand wusste mehr so genau wer vorne und wer hinten ist. Nach ein paar Minuten bemerkten wir, dass wir bis zur Spitze gefahren sind. Im langen Aufstieg konnten Lukas und ich die Konkurrenz abhängen. Nach der Abfahrt ging es in den letzten Anstieg nach Leukerbad. Nach rund vier Stunden ging mir langsam die Energie aus. Zum Glück konnte Lukas mich motivieren bis ins Ziel. Die Etappe konnte wir wieder gewinnen und unseren Vorsprung sogar ausbauen. Auf der zweiten Etappe durften wir wieder die Seilbahn nehmen. Gestartet wurde einzeln. Auch diese Etappe konnten wir gewinnen. Die dritte Etappe führte von Leukerbad nach Verbier und war 95km lang. Auch hier hatte ich wieder etwas Mühe gegen den Schluss. Wir wurden vierte und haben das erste Mal Zeit in der Gesamtwertung verloren. Die vierte Etappe konnten wir wieder für uns entscheiden. Sie führte rund um Verbier. Die letzte Etappe wurde ebenfalls in Verbier gestartet und endete auch wieder dort. Wir konnten uns auf dem 3. Rang platzieren. Das Leadertrikot war nie in Gefahr und wir freuten uns riesig über diesen Sieg. Zweit wurde das Team Centurion Vaude mit Daniel Geismayr und Jochen Käss, dritt wurde Scott Odlo mit Nino Schurter und Matthias Stirnemann.

Nach fast 17 Stunden tollsten Trails fahren durch das Wallis, etlichen Tiefen- und Höhemetern, zwei Gondeltransporten, einigen Tellern Teigwaren und vielem mehr durften wir uns über den Gesamtsieg freuen. Es ist ein tolles Gefühl so etwas in einem 2er Team zu erleben, wenn man sonst die ganze Saison alleine Rennen bestreitet. Vielen Dank Lukas für die schöne Woche und dieses Erlebnis.

Herzlichen Dank an dieser Stelle der gesamten BMC-Crew, welche die ganze Woche für unser Wohl gesorgt hat.

 

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